Die Geschichte vom Ortnerhof
Willkommen auf unserem traditionsreichen Bauernhof
Seit über 300 Jahren lebt unsere Familie hier auf diesem wunderschönen Fleckchen Erde – mit und von der Natur. Seit jeher sind wir Bauern und Waldarbeiter und eng mit unserer Umgebung verbunden.
Aus Sturm wird Stärke
Im Jahr 2018 blutete uns das Herz: Der Sturm „Vaia“ fegte über die umliegenden Wälder hinweg. Insgesamt waren 5.900 Hektar Waldfläche betroffen – das entspricht etwa 8.300 Fußballfeldern. Rund 500.000 Kubikmeter Holz fielen zu Boden, ein Volumen von ungefähr 12.000 Autobussen. Auch unser Wald wurde von diesem Unwetter stark getroffen.
Für unsere Familie war schnell klar:
Das Holz, das Generationen vor uns gehegt und gepflegt haben, soll auf unserem Hof bleiben. Als Erstes erneuerten wir den Stadl, dessen Nordseite bereits „preschthaft“ (= morsch) war. Die Südseite hingegen war noch gut erhalten, und wir beschlossen, mit diesem Bauwerk die Verbindung unserer alten Tradition mit moderner Holzbauweise sichtbar zu machen.
So entstand auch der neue Ortnerhof: ein Holzhaus aus unserem eigenen Holz, mit Wänden aus Lehmverputz aus der eigenen Baugrube und nachhaltigen Energiequellen wie Holz und Wasserkraft. Die 300 Jahre alten Bretter des alten Stadldachs wollten wir unbedingt wiederverwenden. Deshalb wurde das Dach des Speisesaals aus genau diesem Holz gefertigt – mit dem Gedanken:
„Unsere Vorfahren und auch wir haben unter diesem Dach jahrhundertelang gearbeitet und Heu geschöpft … jetzt werden auch zukünftige Generationen unter diesem Dach arbeiten.“
Ein Haus, das unsere Geschichte erzählt – und nun Teil eures Urlaubs ist.